Venezuela - Vier Wochen quer durchs Land
Wieder mal auf der Straße. Venezuela lässt sich gut mit dem Bus erkunden. Überall fahren Busse, die zum Teil sehr gut und relativ neu sind, andererseits ist es auch gut möglich, mit einer alten, klapprigen Kiste für knapp 600 km über zwei Tage zu brauchen.
Der kurze Rundgang in Coro geht durch die Altstadt, die sich auf ein paar koloniale Häuser beschränkt. Wenn gleich dies aber wunderschön sind.

Der Tag beginnt sehr gemütlich. Ausschlafen... Frühstücken... Entspannen...... Die Busfahrt zum Ort mit dem wunderbaren Namen Chichiriviche dauert trotz nur 130 km und optimalem Anschluss über 4 Stunden. Das Dorf an sich hat nicht viel zu bieten. Es ist ein typisches venezolanisches Urlauberdorf. Ein bissel schmuddelig und heruntergekommen ist es auch.

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Morgen wollen wir jetzt vier, zwei Österreicher und ein Münchner eine kleine Insel ausfindig machen und dort übernachten.
Nach den Beschaffungen für unsere Tour bringt uns ein "Eingeborener zu einer niedlichen kleinen Insel mit 7 oder 8 Palmen und ein bißchen Gestrüpp.
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Tagsüber waren wir nicht ganz so einsam wie Robinson Crusoe, es tummelten sich noch einige Leute auf der Insel. Beim Wettbewerb um die schnellste Inselumrundung brauchte dann auch keiner länger wie 3 Minuten je Runde. Der Abend beginnt mit Lagerfeuer und spärlichem Abendbrot und einer Flasche Rum. Leider war ich beim Einkauf nicht mit dabei., sonst hätte es wohl mehr zu essen gegeben (oder zu trinken!). Die Nacht ging gut vorüber. Bis auf den Kampf mit Ameisen und Mücken und den Gedanken an die schauerlichen Berichte über schon geschehenen Raubüberfälle auf einsame Touris auf einsamen Inseln konnte ich bestens schlafen.