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Heute geht's auf die Dschungeltour. Um sieben Uhr raus aus den Betten. Die Versprechungen des Guides, ein hochgewachsener Däne, der gut spanisch und englisch spricht, in deutsch aber nur die schlimmsten Schimpfworte kennt. Die Fahrt geht zu einer Farm im Los llanos Gebiet. Dort angekommen schüttet es wie aus Gießkannen. Ein Wolkenbruch ohne gleichen. Christian, der Guide, freut sich. So hat der Fluss, auf dem wir wenig später eine Rafting- Fahrt unternehmen wollen, mehr Wasser. Mit einem Pferd, welche ich erst durch mehrere kräftige Tritte zum bewegen bringen konnte, geht's zur Einstiegstelle fürs Rafting. Das ist geil. Richtige Schwerstarbeit. Aber nach zwei Stunden und patschnassen Klamotten bin ich überglücklich alles geschafft zu haben. |

Täglich 2x Dentagard |
Jetzt rächen sich doch die nicht beachteten, gutgemeinden Ratschläge der Ärzte aus Deutschland. Flotter Otto hat sich eingeschlichen. Dennoch düsen wir am frühen Morgen los zur Kanu-Tour in den Dschungel. Das erste Boot, ein motorisierter Einbaum, ist recht knapp bemessen. Als alle , also 10 Abenteurer, im Boot sitzen, die Fahrt schon 1 Kilometer geschafft ist, meldet zum Glück ein Mädel Bedenken an. Es wäre nicht gerade vertrauenserweckend, dass das Wasser bis handbreit an die Oberkante des Einbaums ranreicht. Und in den Kurven ist das auch noch weniger. Wahrscheinlich sind dann doch alle heilfroh, als wir das Boot wechseln. Nur kommt jetzt noch ein Junge mehr mit an Bord. Er muss ständig das Wasser aus dem Boot schöpfen. Na, ja! Unterwegs gibt's es u. a. Affen, Papageien, Schlangen und Delphine zu sehen. An einer ärmlichen Farm angelegt, werfen wir unsere Leinen zum Fangen von Piranhas aus. Als Köder dienen Reste von deren Artgenossen. Die Viecher scheinen alles zu fressen. Auf der Rückfahrt endlich sehen wir dann noch Kaimane und Krokodile. |
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Der letzte Tag auf der Dschungel- Tour. Bei Hausschweinen scheint es so zu sein, dass die kleinen Ferkel genau das tun was die Mutter macht. Diese hat so ziemlich genau unter meiner Hängematte Wasser gelassen. Anschließend kamen die kleinen dran. Es waren fünf. Na ja , es riecht ein bißchen streng, aber einmal wieder eingeschlafen ist es auch egal. Um sechs werde ich dann von Hauspapageien aus dem Schlaf gerissen. Nach einer halbe Stunde Gequatsche, was ich noch geduldig mir anhöre, schmeiße ich dann doch mit Schuhen, Steinen und allem was ich aus meiner Hängematte erreichen kann, auf das Biest. Aber der Papagei gewinnt, und ich quäle mich raus. Anschließend fahren wir zum Super- Raft. Und da ist wirklich Pfeffer drin. Drei geschlagene Stunden im Kampf mit dem Wasser. Am genialsten ist es, vorn im Bug zu sitzen. Aber man muss sich verdammt gut festhalten. Einige Freischwimmaktion bleiben natürlich nicht aus. Aber angesehen von ein paar Schrammen bleiben alle heil. Welch Wunder bei diesem Tempo. |
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