| Um 4 Uhr ist Schluss mit schlafen. Nach dem Hellwerden um halb sieben steige ich in den Bus nach Caracas. Die Stadt gilt als relativ unsicher, zumindest für Leute allein, ohne ein Wort spanisch zu können. Also bin ich heilfroh als ich im Bus nach Merida sitze und diese doch ein bissel eklige und dreckige Stadt verlassen kann. Die Fahrt nach Merida dauert dann auch statt 11 eben 16 Stunden. Das soll aber im Vergleich zu späteren Reisen nicht viel sein. Und schon gibt's die ersten Bekanntschaften. Zwei Reisende aus Süddeutschland berichten mir begeistert von diesem Land. Das stimmt mich froh. |
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Der heutige Tag steht im Zeichen von suchen und finden. Ich versuche, ein paar Kontakte zu knüpfen, mit Leuten zu reden, die schon ein bissel länger hier sind. Schnell finden sich ein paar, die in die "los llanos" fahren wollen, in den Dschungel von Venezuela. Kurz entschlossen buche ich eine Kurzreise dahin, welche morgen starten soll.
Merida ist eine wunderbare Stadt in den Anden. Sie liegt auf einem Hochplateau in 1600 m Höhe. Das junge Flair dieser Stadt ist überall zu spüren. |
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| Am Nachmittag starte ich gleich mit der längsten Seilbahn der Welt auf den Pico Espejo. Die Seilbahn verläuft in vier Teilabschnitten bis auf 5000 m Höhe. Das mulmige Gefühl im Bauch wird um so größer, wenn man daran denkt, das der letzte, also vierte und damit oberster Teil der Bahn gesperrt ist. Warum schreibe ich später. Abends bin ich eingeladen auf eine Geburtstagsparty von einem Studenten in Merida. Es wird ausgelassen getanzt und gefeiert. Aufgefallen ist mir besonders, das die jungen Menschen sehr viel weniger Alkohol trinken, als das bei Partys in Deutschland üblich ist. |
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