Venezuela - Vier Wochen quer durchs Land
Zurück in Cumana klappt es erst um 14 Uhr mit der Fähre zur Isla Margarita. Die Zeit wird mit der Suche nach der geeigneten Hängematte vertrieben. Die Seekrankheit hat mich wieder im Griff. Ich bin völlig ratlos warum, aber selbst kleinste Wellen lösen in meinem Magen größte Fluten aus. Das beste ist also die Augen zu schließen und einfach versuchen zu schlafen. Jeder Blick aufwärts und schon hat mein Magen wieder die übelsten Gedanken. In Polarmar, die größte Stadt der Insel, angekommen sehe ich nur eine riesige Einkaufsmeile. Jeden Plunder gibt es hier nur keine schönen Hängematten.
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Endlich konnte ich die letzten Postkarten los kriegen. Geschrieben habe ich diese am 9-9-97, aber bis jetzt nach fast zwei Wochen hatte ich weder ein Postamt gefunden noch dazu eins was offen hat (Caripe) und dann auch noch Briefmarken führt (Cumana). Der morgige Rückflug von Porlamar nach Caracas ist gebucht. Im Nachmittag geht es dann mit dem pur puesto in die Hauptstadt der Insel. Die ist klein, ordentlich aber müde. Auf der Fahrt nach Juan Griego sehe ich im vorbei flitzen die schönsten Hängematten der Welt. Auf der Rückfahrt wird es dann klappen. Juan Griego ist ein verschlafenes Fischerdorf , das leider durch den Bau von riesigen Urlauberboxen geweckt werden wird. Eine halbe Stunde verbringe ich damit, einen doofen Pelikan gescheit in die Kamera zu bekommen. Zu guter Letzt fliegt er weg....