
| Venezuela - Vier Wochen quer durchs Land |
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Wir warten hoffnungsvoll am Straßenrand nach St. Felix. Mitten in der Nacht. Nach 2
Stunden kommt dann auch unser Bus - endlich Schlaf - aber denkste. Ich weiß nicht, wie
der Busfahrer mit einer umheimlichen Begeisterung 9 Stunden lang irgendwelche mexikanisch-
kolumbianischen- südamerikanischen Klänge hören kann. Ich setze mich nach einer Stunde
scheppern im Ohr von vorn am Eingang nach hinten, mit dem Resultat, dass ich jetzt nur
noch näher am Lautsprecher sitze. Immer wieder versuchte er durch minutenlanges
"breitklopfen " der Kassette die zu schnelleren Takten zu verhelfen. Vergebens.
Zur Abwechslung gab es zwischendurch noch eine penible Straßenkontrolle, allein das ein-
und ausräumen meines Rucksackes hat 15 Minuten gedauert. Und es waren so 40 Leute an
Bord.... In Cumana scheint es nur Penner, Doofe und Schwule zu geben. Zumindest das Angebettle geht einen auf den Geist, ja, sie mögen ja beschissen dran sein, aber wenn ich allen was gebe, kann ich mich gleich mit dazustellen. Entsprechende Geschichten hierzu zu schreiben, würde zu weit führen. |
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Auch das gute South- America- Handbook kann irren. Die Empfehlung des Hotels war schlecht.
Falls es jemanden interessiert, so kann ich jetzt beste Hinweise zum Abwehren von ganzen
Kakalakenstämmen geben. Falls ich 80 % von denen den Garaus gemacht habe, sind mir in der
Nacht immer noch 20 % über den Kopf gekrochen. Der Bus nach Caripe geht um 6. Diesmal habe ich das Hotel etwas gründlicher gewählt. Anschließend geht es zur Cueva del Guacharo, eine Höhle mit tausenden von Fledermäusen. Wunderschön, allein an der englischen Führung mangelt es. Scheinbar war bei der Erklärung über Stalaktiten und Stalagmiten allerhand schweinisches dabei. Jedenfalls amüsierten sich die Paare in der Gruppe auf's Köstlichste. Eindeutige Schattenspiele an der Wand waren nicht zu übersehen |
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